Ich bin in Ostdeutschland aufgewachsen, in einem System, das verschwunden,
und doch nie ganz gegangen ist. Vielleicht suche ich deshalb in meinen Filmen nach den Spuren unter der Oberfläche: nach den Ideen, den Ängsten, den Machtstrukturen, die sich durchziehen –
von der Sowjetunion bis ins heutige Russland, von Tschernobyl bis in die Gegenwart,
von der DDR bis in die Realität Deutschlands.
Während der Dreharbeiten im Januar 2025 auf dem ANTONOV-WERKSFLUGHAFEN IN HOSTOMEL bei Kyjiw. Das Wrack der Antonov AN 225 Mrija, dem einst größten Flugzeug der Welt. Geboren in den letzten Tage der Sowjetunion, zerstört in den ersten Tagen der russischen Invasion in der Ukraine Ende Februar 2022. Von der Geburt eines Mythos, vom Sterben eines Traums. Mit einzigartigem Filmmaterial aus dem ANTONOV-Archiv in Kyjiw, digitalisiert unter der ständigen Gefahr russischer Raketen und Drohnen. Foto: Marc Voigt.
Aus den Youtube-Kommentaren:
"Die Doku war so gut gemacht und so detailliert, dass ich es mir nicht nehmen lassen konnte, alle 4 Teile in der Nacht zu schauen. Ich konnte mich einfach nicht losreißen. Und wieder passen die Puzzleteile zu einem Gesamtbild von Russland ineinander, damals so wie heute."
"Kenne so ziemlich alle Dokus über das Thema, muss sagen dies ist glaub die beste.
Gute Arbeit habt Ihr da gemacht!"
"Sehr gute Doku. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jemals mache, aber nach z.B. „House of Cards“
und „The Walking Dead“ habt ihr uns echt dazu gebracht, ein „Doku-Binching“ den den 4 Teilen zu machen. Spannend und tragisch-unterhaltsam."
"Vielen Dank für diese herausragende Reportage!
Noch nie gesehenes Bild- und Filmmaterial, die Interviews.
Top! Selbst der Sredmasch wird erwähnt. Klasse!"
"Die beste Doku, die ich je sehen durfte. Dafür bezahlt man gerne seine Gebühren. Ganz wirklich!
Jeder Teil war so beeindruckend und spannend, dass man keine Sekunde wegschauen konnte."
Der renommierte Branchendienst epd-Medien über den Film:
" ... Minuziös rollt Dirk Schneider nun eine Geschichte auf, die eher nach einem fiktiven Thriller klingt als nach realen Geschehnissen. Dass sie sich jedoch tatsächlich so abgespielt hat, belegen unter anderem die Aussagen von Zeitzeugen: ehemalige Bergleute und Arbeiterinnen, Betriebsräte, dazu Politiker wie Rita Süssmuth und Gregor Gysi, aber auch Manager, die Einblick in die Verhandlungen hatten, und der damalige Investor Peine, ein solider Mittelständler aus dem Westen, der Bischofferode übernehmen wollte und die letzte Hoffnung der Kumpel war, aber mit allen Mitteln daran gehindert wurde, die Grube zu übernehmen. Basis der beeindruckenden Dokumentation, die nicht reißerisch ist, sondern auch durch den Sprecher Thomas Dehler ruhig vorgetragen wird, ist eine akribische Recherche, die sogar bis dato geheime, brisante Dokumente zutage fördert. Hut ab vor dieser investigativen Leistung. Dirk Schneider führt all die Puzzleteile - die Dokumente, die viel stimmigen Zeitzeugenberichte, Originalaufnahmen von damals - überzeugend zu einem politisch-ökonomisch gesellschaftlichen Panorama jener Zeit zusammen. Gelungen ist hier ein zwingendes Lehrstück über Markt und Politik, Macht und Ohnmacht, das einen noch heute fassungslos zurücklässt."
Ein Film von Ariane Riecker und Dirk Schneider // Dokumentation, NDR/ARTE, 2011, 52 min
“He is just the one off!” Hans Zimmer aus Kronberg bei Frankfurt ist seit 20 Jahren das Synonym für Filmmusik in Hollywood. Ein kurzweiliges 52-Minuten-Porträt über den deutsch-amerikanischen Filmmusiker mit ausführlichen Interviews mit Hans Zimmer - und einzigartiger Kommentare und Statements von Jeffrey Katzenberg (Dreamworks), Jim Brooks (Die Simpsons), Gore Verbinski (The Ring, u. a.), Werner Herzog und vielen anderen Playern der Traumfabrik. Nach der Erstausstrahlung im März 2011 erreichte uns eine Mail von Hans Zimmer, den wir uns erlauben hier zu zitieren: "Dear Ariane ... I think you and Dirk did a great Job ... really - well done! Thanks, H."